Verkaufen auf Amazon

Verkaufen auf Amazon – top oder flop?

Kopfüber ins Weihnachtsgeschäft oder doch lieber geplant vorgehen? Wir verraten Ihnen die schlimmsten Fehler, die Sie beim Verkaufen auf Amazon machen können.

Eine Milliarde Artikel haben kleine und mittlere Unternehmen im Amazon-Weihnachtsgeschäft letztes Jahr über den virtuellen Ladentisch geschoben. Verkaufen auf Amazon kann speziell für kleinere Firmen interessant sein und die Umsätze nach oben katapultieren. Allerdings stellt die riesige Online-Plattform einige Ansprüche an die Qualität der Angebote. Wer sie nicht beachtet, kann in der Flut an Anbietern ganz schnell untergehen.

Erste Schritte beim Verkaufen auf Amazon

Die ersten Schritte sind schnell getan: Sie registrieren ein Verkäuferkonto und geben Kreditkarte, Telefonnummer, Unternehmensdaten, Kontaktperson, Eigentümer und Bankkonto an. Und dann kann es schon losgehen mit dem Listen Ihrer Produkte. Die Produktdaten können Sie manuell oder mithilfe spezieller Tools eintragen. Klingt einfach, hat aber seine Tücken, wie Sie weiter unten lesen werden.

Verkaufte Artikel versenden Sie entweder selbst oder Amazon übernimmt das für Sie. Die bezahlten Beträge trudeln dann in regelmäßigen Abständen auf Ihrem Bankkonto ein. Soweit die Theorie. Amazon wirbt damit, dass Kunden hier schnell, einfach und sorgenfrei einkaufen. Warum also nicht auch bei Ihnen?

Die schlimmsten Fehler beim Online-Verkauf

Das Problem ist, dass Millionen Kunden vor Millionen von Angeboten stehen. Die Chancen, dass gerade Ihre Produkte gefunden werden, sind, nun, sagen wir überschaubar.

Fehler Nr. 1: Produkttexte ohne SEO

Der größte Fehler liegt damit auf der Hand: Wer sich bei seinen Produkttexten und im Titel nicht um Suchmaschinenoptimierung kümmert, wird höchstens unter „ferner liefen“ gelistet. Ohne das Suchfeld geht bei Amazon gar nichts. Wie sollten Ihre Artikel ohne passende Keywords und entsprechende SEO-Maßnahmen gefunden werden? Und wenn Sie in den Suchergebnissen nicht oben auftauchen, können Sie die Sache schon vergessen.

Fehler Nr. 2: Fotos in mieser Qualität

Aber auch wenn bereitwillige Käufer wirklich zu Ihrem Angebot gefunden haben, kann noch viel schiefgehen. Stellen Sie sich vor, Sie wären selbst gerade auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk für Ihre Liebsten. Würden Sie einen Pullover kaufen, der verschwommen und unvorteilhaft auf einem gelangweilten Model hängt? Oder eine Uhr, die so verpixelt ist, dass man die Anzeige auf dem Bild kaum erkennen kann? Miserable Fotoqualität verspricht kein hochwertiges Produkt und ist gerade im Online-Geschäft, wo der direkte Kontakt fehlt, ein absolutes No-Go.

Auch Online-Kunden erwarten Information und Beratung

Fehler Nr. 3: Schlechte Beschreibungen

Der dritte Fehler beim Verkaufen auf Amazon sind unklare Bezeichnungen und fehlende oder unverständliche Produktbeschreibungen. „Grünes H/&ngerchen mit Strümpfe“ klingt nicht sehr ansprechend. Scheinbar willkürliche Folgen von Zahlen und Buchstaben, exotische Artikelcodes oder schlechte Übersetzungen im Titel oder im Infotext wirken bestenfalls abschreckend.

Und warum sollten Produktbeschreibungen, die einfach vom Herstellertext kopiert wurden, potenzielle Käufer ausgerechnet zu Ihrem Angebot führen? Wer den Raum, den Amazon für Artikeltexte zur Verfügung stellt, nicht vernünftig nutzt, ist selbst schuld, wenn Käufer ausbleiben. Besser, Sie heben sich mit treffender Information und hilfreicher Beratung ab.

Online-Marktführer in Österreich

In Österreich setzte Amazon bereits im Jahr 2016 mehr als eine halbe Milliarde Euro um. Damit ist der Internetriese mit großem Abstand Marktführer im Online-Handel. Mitmachen ist eine Überlegung wert. Das Gute bei der Sache: Der Großteil der Anbieter macht genau die oben genannten Fehler, ohne sich viel dabei zu denken. Amazon ist voll von schlechten Fotos und mangelhaften Produktbeschreibungen. Von SEO reden wir gar nicht. Es besser hinzukriegen, ist also keine so große Kunst. 😉

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